Hoffnung (von Jani )



Sie sitzen in einem Raum,
der hell erleuchtet ist.
Es liegt Misstrauen in der Luft,
jeder schaut auf jeden,
keiner wagt es den anderen aus den Augen zu lassen.
Man schreit sich an,
doch keiner weiß den wirklichen Grund.
Es wird dunkel,
die ganzen Lichter erlöschen.
Keiner weiß warum und alle werden stumm.
Draußen heult ein Sturm,
die Fensterläden klappern.
Das Misstrauen schlägt in Angst um,
doch keiner will dem anderen helfen,
keiner will sich helfen lassen.
Alle wollen sie lieber verzweifeln,
als die Hilfe des anderen anzunehmen- Hochmut.
Die Tür geht auf,
eine Person tritt in den Raum.
Sie stellt eine Kerze auf den Tisch,
zündet sie an.
Ein kleiner Lichtschein strahlt durch den Raum.
Die Person sagt:“ Ich bin das Licht der Welt“.
Sie bekommen noch mehr Angst,
wissen nicht wie sie es deuten sollen.
Die Person spricht weiter:“ Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben.“
Abermals kann dies niemand deuten.
Der letzte Satz der Person:“Niemand kommt zum Vater denn durch mich.“
Man hört die Tür zu schlagen,
die Person ist weg.
Alle reden durcheinander.
Keiner versteht was grad eben passiert ist.
Sie beschuldigen sich gegenseitig,
schreien wieder.
Die Flamme der Kerze beginnt bedrohlich zu flackern,
wird sie wieder ausgehen?
Wird ihr schwacher Schein erlöschen?
Ein kleiner Junge sitzt in der Ecke und weint.
Alles wird still,
jeder hört auf das Schluchzen des Jungens.
Eine Frau fragt denn was mit ihm los sei,
ob er sich wehgetan hat.
Die Antwort des Junges hat keiner erwartet,
und keiner der Menschen wird sie verstehen können,
obwohl sie doch so einfach ist.
Er sagt er weint nicht aus körperlichem Schmerz,
sondern über den Schmerz,
dass keiner kapiert hat was grad eben passiert ist.
Die Erwachsenen schauen sich ratlos an,
keiner versteht was er meint.
Der kleine Junge steht auf und geht zur Kerze.
Er fragt ob denn niemand die Wärme spürt,
die von dieser Kerze ausgeht,
ob denn niemand die Hoffnung dieses Lichtes erkennt,
ob denn niemand weiß was die Worte bedeuten,
die Worte der geheimnisvollen Person.
Abermals wusste niemand was er meinte.
Der kleine Junge schüttelte den Kopf,
sah alle traurig an und löschte die Kerze.
Die Worte die er sprach, waren hart aber wahr.
:“wer die deutlichsten Zeichen nicht erkennt,
wer die Hoffnung ignoriert,
wer der Wärme ausweicht,
wer nur an sich selber denkt…ist verloren.
Er verlässt den Raum.
Keiner dieser Menschen hat die Botschaft Jesu verstanden,
keiner außer diesem kleinen Jungen.
Alle waren sie nur mit sich selber beschäftig,
damit besser da zu stehen,
dem anderen zu zeigen wer der stärkere ist.
Jeder dieser Menschen ist verloren,
denn eine Leben ohne Hoffnung,
ist ein Leben ohne Glauben,
ein Leben ohne Glauben ist jedoch
ein Leben ohne Jesus und
ein Leben ohne Jesus ist kein Leben,
sondern der sichere Tod.
Denn niemand kommt zum Vater denn durch ihn!!!
Hört auf die Zeichen zu ignorieren,
nehmt die Hoffnung und die Liebe an,
denn es wird bald zu spät sein,
die Zeit rückt immer näher,
die Zeit in der ER wieder kommt!!!


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Danke Jani, dass ich das hier rein setzen darf hdl *knuddel*
Ich find das Gedicht toll und weiß wie viel ich noch davon lernen kann/sollte/muss...
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